BMI und BBSR wollen 10 bis 15 exemplarische Projekte für die Post-Corona-Stadt fördern



< älter 2020/1313 jünger > >>8.2020) Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) haben am 29. Juli den
Förderaufruf „Post-Corona-Stadt“ gestartet. Gesucht werden beispielgebende
Projekte und Konzepte in Kommunen, welche die Stadtgesellschaft im Umgang mit
Krisen stärken.

BMI und das BBSR beabsichtigen, 10 bis 15 Vorhaben zu fördern. Dafür
stehen insgesamt ca. 3,5 Mio. Euro Bundesmittel zur Verfügung. Gefördert
werden sollen Projekte in den Themenfeldern …

  • „Solidarische Nachbarschaft und Wirtschaften im Quartier“,
  • „Öffentlicher Raum, Mobilität und Stadtstruktur“ sowie
  • „Integrierte Stadtentwicklungsstrategien unter Berücksichtigung von
    Resilienzaspekten“.

„Die Corona-Pandemie hat viele Kräfte in unserer Gesellschaft
freigesetzt. Sie bieten die Chance, unsere Städte solidarischer,
klimaverträglicher, grüner und digitaler zu machen und neue Formen von
Arbeit und Wirtschaft voranzubringen“, konstatiert BBSR-Leiter Markus Eltges.
„Das Gute der Corona-Zeit müssen wir in die Zukunft retten und daran
anknüpfen.“ 

Das Bewerbungsverfahren ist zweistufig aufgebaut: Projektvorschläge sind
bis zum 1. Oktober 2020 an das BBSR zu richten. Bewerben können sich sowohl
Kommunen als auch andere öffentliche und non-public Akteure – beispielsweise
zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen, nicht
gewinnorientierte Unternehmen, Wohlfahrtsverbände, Genossenschaften oder
wissenschaftliche Einrichtungen.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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