Meldung: “Modellkommune Deradikalisierung”: BMI startet neues Projekt gegen Extremismus




Personen durch ein symbolisches Netzwerk verbunden
Quelle: gremlin/GettyImages

Meldung · Sicherheit · 24.08.2020

Deradikalisierung kann nur dort gelingen, wo die Menschen leben: in den Kommunen

Wie schafft man es, dass sich Menschen nachhaltig von extremistisch orientiertem Denken und Handeln distanzieren? Für das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) haben Kommunen bei der Arbeit mit radikalisierten Personen eine besondere Bedeutung. Mit dem Projekt “Modellkommune Deradikalisierung” (MoDeRad) setzt das BMI bei der Bekämpfung von Extremismus daher auf eine Zusammenarbeit mit der kommunalen Ebene. Denn Deradikalisierung kann nur dort gelingen, wo die Menschen leben: in den Kommunen.

Im Rahmen des Projekts können sich Kommunen um eine Förderung von bis zu a hundred.000 € der Gesamtfördersumme von four hundred.000 € für eine Laufzeit von 9 bis 12 Monaten bewerben. Angesprochen sind Kommunen, die Deradikalisierungskonzepte und -verfahren (weiter-)entwickeln wollen. Diese können sich gegen jede Art von Extremismus wenden. Gemeinsam mit einem Fachbeirat aus Wissenschaft, Verwaltung und Praxis wählt das BMI vier bis sechs Kommunen aus. Während der Förderlaufzeit zwischen Dezember 2020 und Dezember 2021 richtet das BMI zwei Vernetzungstreffen aus, an denen sich die Kommunen im Rahmen von selbst gestalteten Workshops beteiligen.

Ziel des BMI ist es, die unterschiedlichen Erfahrungen zusammenzubringen und zu veröffentlichen. So können Kommunen bundesweit von der gesammelten Expertise profitieren und werden dabei unterstützt, vor Ort wirksame Deradikalisierungsarbeit durchzuführen.

Weitere Informationen und Details zur Bewerbung finden Sie unter https://dasfenster24.De/

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