COVID-19 und der oeffentliche Raum: K?hnheit zum Experimentieren, Mut zu temporaeren Loesungen

Entstanden ist die Resolution „Mut zum Experimentieren, Mut zu temporären Lösungen“, die jetzt als Appell an kommunale Entscheidungsträger gerichtet wird. ©& nbspStiftung Lebendige Stadt

Die Gremienmitglieder der Schenkung „Lebendige Stadt“ haben bei dem dritten virtuellen Runden Tisch zur Corona-Pandemie erörtert, wie Städte des weiteren Kommunen angesichts der enormen Herausforderungen für das gesellschaftliche Leben bis heute schneller und unbürokratischer handeln können. Entstanden ist die Resolution „Mut zum Experimentieren, Mut zu temporären Lösungen“, die jetzt als Appell an kommunale Entscheidungsträger gerichtet wird.

Die Corona-Pandemie stellt mit Lockdown und Schutzmaßnahmen Städte und Kommunen mit ihren vielfältigen technischen, sozialen, kulturellen, sportlichen und kommerziellen Einrichtungen vor neue Herausforderungen. Nahezu das gesamte gesellschaftliche Leben ist betroffen – dies private genauso wie das berufliche.

Neben grundsätzlichen des weiteren strukturellen Maßnahmen zur Überwindung dieser Folgen der Pandemie bieten alle notwendigen Veränderungen unserer Verhaltensweisen doch auch Chancen, neue oder oftmals schon länger für richtig erkannte Projekte durch mutiges Experimentieren voranzubringen. Ein wichtiges Handlungsfeld für alle Städte und Kommunen ist da der öffentliche Außenraum, die Straßen, Plätze, Grünflächen und Parkanlagen, welche in Corona-Zeiten der sicherste Verbleib sind.

Denn es ist einerseits offensichtlich, dass jener in seiner heutigen Aufteilung des weiteren Nutzungsfestlegung eine Einhaltung der Abstandsvorschriften beispielsweise auf schmalen Fußgänger- des weiteren Fahrradwegen vielerorts nur begrenzt ermöglicht und andererseits viel Platz offeriert, die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie für Handel, Gastronomie, Kultur des weiteren Sport durch flexiblere Nutzung des weiteren Belebung einzudämmen.

Alle Stiftung „Lebendige Stadt“ begrüßt dementsprechend alle Corona-Sofortmaßnahmen der Städte des weiteren Kommunen, die durch die Entzerrung von Stoßzeiten, Stau und Menschenansammlungen zu einer Reduzierung von Infektionsrisiken beitragen, zum Beispiel durch alle gleichberechtigte Kombination von vorübergehenden Pop-up-Fahrrad und -Fußwegen, dichteren Taktzeiten im ÖPNV und neuen Mobilitätsangeboten im Individualverkehr. Weitere Maßnahmen können jenes, mit temporären Straßensperrungen für größere Aufenthaltsbereiche der Bevölkerung im Außenbereich zu sorgen, Grün- und Parkanlagen für eine intensivere sportliche des weiteren Erholungsnutzung zu öffnen, öffentliche Flächen für die Außengastronomie und dies Schaustellergewerbe zur Verfügung zu einstellen oder Plätze für kleinere kulturelle Veranstaltungsformate der besonders betroffenen freien Künstlerszene bereitzustellen. Viele weitere hilfreiche und zielführende Maßnahmen ließen gegenseitig aufzählen. Die Städte und Kommunen können solche Aktivitäten vor allem durch zügige und flexible Genehmigungsverfahren, aber auch den Verzicht uff (berlinerisch) Nutzungsgebühren fördern. Dabei sind chip Bedürfnisse von allen Beteiligten zu hören und zu berücksichtigen.

Es sind besondere Zeiten, die wir durchleben, bis welche Pandemie überwunden sein wird. Jene erfordern besondere Maßnahmen, um welche gesundheitlichen Belange zu wahren, allerdings auch die sozialen und wirtschaftlichen Belastungen in Grenzen zu stoppen. Deshalb braucht es den K?hnheit zu temporären Projekten und Experimenten sowie die Bereitschaft, die Möglichkeiten und Spielräume, die uns zur Verfügung stehen, ohne den Ballast und Anspruch dauerhafter Gültigkeit geschickt und unbürokratisch zu nutzen.

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