Modulbau-Kita als EnergiePlus-Gebäude


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(15. 5. 2020) Kommunen besitzen aufgrund ihres großen Gebäudebestands den hohen
Energiebedarf und zählen dementsprechend zu den wichtigsten Klimaschutz-Akteuren.
Bundesweit haben Städte und Gemeinden deshalb EnergiePlus-Häuser als Option für
gegenseitig entdeckt. Dortmund beispielsweise ging bereits 2011 mit dem Programm „100 EnergiePlus-Häu­ser“ an den Start: Solange bis 2021 sollen im Stadtgebiet 100 Häuser
entstehen, die mehr Energie erzeugen als für die Verwendung aufgewendet werden
muss.

Fotos © ALHO ?

Ursprünglich hatte die Dortmunder Kampagne speziell Einfamilienhäuser im
Blick, nur in der Zwischenzeit wurden ebenso Energie-Plus-Gebäude im Bereich
des Geschosswohnungsbaus errichtet sowie die EnergiePlus-Kita „Montessori-Haus“
an der Weingartenstraße in dieser Nähe des Phoenix-Sees realisiert (siehe

Google-Maps
). Letztere sieht sich als Projekt jenes
Wohnungsbauunternehmens DOGEWO21 und wurde vom Architekten Andreas Haus aus
Herborn zusammen mit dem Modulbauunternehmen ALHO aus Friesenhagen im Jahr
2015 umgesetzt. Das Energie-Konzept wurde vom
Bochumer Ingenieurbüro Wortmann-Scheerer entwickelt.

Von der Wärmedämmung solange bis zur Sole-Wasser-Wärmepumpe

„Es galt zunächst, eine Energiebilanz für das Kita-Gebäude aufzustellen,
um anschliessend errechnen zu können, wie massenhaft Energie wir produzieren müssen, um die
Vorgaben zu erreichen“, erläutert Klaus Wember, Geschäftsführer f?r
Wortmann-Scheerer und für das Energiekonzept verantwortlich. „Dabei gingen
wir davon aus, dass die Kita von insgesamt 100 Personen – Kindern, Betreuern
und Hilfskräften – an fünf Tagen chip Woche jeweils 11 Stunden lang genutzt
wird. “

Insgesamt hat das Haus die Bruttogrundfläche von 1. 089 m². Die
Raumzellen erreichen in fast allen Bereichen passivhaustaugliche Werte, welches
sich bereits grundlegend positiv herauf den Energiebedarf im Gebäude auswirkt:
Die Dämmung ist sogar 28 cm dick. Der U-Wert dieser dreifach-verglasten Fenster
beträgt 0, 60 W/m²K für die Scheiben dar?ber hinaus 1, 30 W/m²K für alle Rahmen. Daneben
tragen der niedrige Lüftungswärme-, Warmwasser- sowie Strombedarf dieser ausgewählten Pumpen und
raumlufttechnischen Geräte zur guten Energiebilanz bei.

Laut einem Bericht jener EnergieAgentur. NRW aus dem Jahr 2016 liegt der
tatsächliche Heizwärmebedarf des Hauses bei rund dutzend des teufels kWh/m² und Jahr. Alle
nötige Heizwärme wird von einer Sole-Wasser-Wärmepumpe (Leistungszahl: 4, 8)
bereitgestellt. Hierbei führen fünf Tiefenbohrungen 122 M (einheitenzeichen) hinab ins
Erdreich. Beim Verteilnetz mit 45°C Vorlauftemperatur wurde herauf die
Zirkulationsleitung verzichtet, so f?r den fall die Verteilverluste gering bleiben.

Zudem verfügt das zweigeschossige Gebäude über eine zentral ferner
CO₂-abhängig gesteuerte Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. „Beim
Lüftungskonzept gingen wir mit den Gruppenräumen und Gruppennebenräumen von seiten
einem möglichst geringen Luftwechsel f?r ausreichender Luftqualität aus des weiteren
legten die Luftmenge pro Person herauf mindestens 15 m³/h fest“, so sehr Herr Wember
weiter.

 „Höhere Luftmengen hätten einen höheren Energiebedarf der Anlage
bedeutet, ferner führen zudem zu trockener Luft im Winter. Eine andere
Energieeinsparung für die Lüftung wird ?ber CO₂-gesteuerte Luftmengen
erreicht […]. Die
Fenster des Gebäudes sind trotz der mechanischen Lüftung zu öffnen. Es ist
also die zusätzliche natürliche Belüftung durch alle Fenster im Sommer
jederzeit möglich. “

Für regenerativ erzeugten Strom sorgen 160
Photovoltaik-Module auf dem Kita-Dach. Sie bedecken eine Fläche von 228 ²m
und haben eine Leistung vonseiten 36, 4 kWp. Ihr Jahresertrag liegt bei rund 31. 000
kWh.

Modulbau: Fit für
EnergiePlus

Bereits 2012 realisierte ALHO ein Modulgebäude auf
Passivhausniveau für die LVR-Klinik in Düren. Mit den Kitas in Dortmund
setzte der Modulbauspezialist ein weiteres Zeichen für nachhaltige und
energieeffiziente Architektur. 2015 war das Kita-Gebäude in jener
Weingartenstraße ein
Novum mit Pilotcharakter. Ebenso für Andreas Haus, der via dem Bau von
Kindertagesstätten bereits einige Erfahrung mitbrachte, war welche Planung des EnergiePlus-Gebäudes etwas Besonderes. „Die Kita in der Weingartenstraße ist
wegweisend für ganz Deutschland, weil sie als bundesweit beste Modulbau-Kita
Ener­giePlus-Standard erreicht hat“, sagt der Architekt heute nicht au?er Stolz.

Weitere Informationen zu Modulbau-Kitas denn EnergiePlus-Gebäude können per
E-Mail an ALHO angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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