Pressemitteilung: BMI startet ein neues Projekt gegen Extremismus


Personen durch ein symbolisches Netzwerk verbunden
Quelle: gremlin/GettyImages

Pressemitteilung · 24. 08. 2020

Start der Bewerbungsphase MoDeRad

Mit dem heutigen Anschaltung der Bewerbungsphase des Projekts “Modellkommune Deradikalisierung” (MoDeRad) baut das Bundesministerium des Innern, für Bau des weiteren Heimat seine vielfältigen Maßnahmen zur ganzheitlichen Bekämpfung jedweder Form von seiten Extremismus weiter aus. Eine wirksame des weiteren nachhaltige Bekämpfung extremistischer Bestrebungen ist eine zentrale Aufgabe der Sicherheitsbehörden. Deradikalisierung ist daher ein fester Bestandteil des deutschen Gesamtansatzes zur Terrorismusbekämpfung. Ziel von Deradikalisierungsarbeit ist, dass Menschen sich nachhaltig von seiten extremistisch orientiertem Denken und Berichten distanzieren.

Kommunen zaehlen bei der Arbeit mit radikalisierten Personen eine besondere Bedeutung. MoDeRad ergänzt die Maßnahmen des BMI daher um eine Zusammenarbeit mit der kommunalen Ebene.


Städte und Gemeinden sollen ermutigt und unterstützt sein, unterschiedlichen Ansätze und Ideen umzusetzen. Denn Deradikalisierung kann nur gelingen, wenn Kommunen, Polizei, Verfassungsschutz ferner Zivilgesellschaft Hand in Hand zusammenarbeiten.

Kommunen können gegenseitig um eine Förderung von solange bis zu 100. 000 für eine Laufzeit von 9 bis 12 Monaten bewerben: Alle ausgewählten Modellkommunen werden das Barmittel für die Weiterentwicklung von Deradikalisierungsprojekten vor Ort verwenden. Ziel jenes BMI ist es, alle Modellkommunen bei ihrer Deradikalisierungsarbeit während der Projektlaufzeit zu unterstützen des weiteren die Erfahrungen, die die Kommunen dabei machen, mit Hilfe eines Beirats zu reflektieren und auszuwerten. Im Anschluss daran veröffentlicht dies BMI die entstandenen Resultate. So können Kommunen bundesweit vonseiten den gemachten Erfahrungen profitieren des weiteren werden so in die Bauplatz versetzt, vor Ort wirksame Deradikalisierungsarbeit durchzuführen.

Zur fachlichen Unterstützung wird ein Beirat eingerichtet, der das BMI dar?ber hinaus die Kommunen während des Förderzeitraums berät. Der Beirat besteht aus Expertinnen und Experten im Themenfeld, die insbesondere aus der Wissenschaft, der Fachpraxis, der Beratungsstelle “Radikalisierung” des BAMF sowie vonseiten den kommunalen Spitzenverbänden kommen.

Deradikalisierung bezieht sich insbesondere auf die Arbeit mit radikalisierten Einzelpersonen, aber auch auf Leute aus deren Umfeld. Familienmitglieder, Freundinnen und Freunde, Lehrkräfte und weitere nahestehende Personen sind häufig chip ersten, die Anzeichen für die Radikalisierung bemerken. Sie können die wichtige Rolle dabei spielen, jenen Prozess aufzuhalten oder umzukehren. Während des individuell verlaufenen Deradikalisierungsprozesses gibt die radikalisierte Person nicht alleinig ihr Bekenntnis zu und ihr Engagement für extremistische Positionen uff (berlinerisch), sondern oft auch das bisherige soziale Umfeld innerhalb der extremistischen Szene.

Ziel von seiten Deradikalisierungsarbeit ist es, dass Leuten sich nachhaltig von extremistisch orientiertem Denken und Handeln distanzieren. Hierfür unterstützen professionelle Teams in zivilgesellschaftlichen ferner staatlichen Institutionen nicht nur ausstiegswillige Personen mit Rat und Tat, sondern auch deren Umfeld. Andere Akteure, wie das Jugendamt oder aber die Sicherheitsbehörden, können ggf. eingebunden werden. Sie unterstützen danach die Deradikalisierungsarbeit mit ihrer jeweiligen Expertise.

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