„Soziale Schere schneidet tief in welchen Wohnungsmarkt“: IG BAU-Chef fordert offensiven Sozialbau


Baulinks  -> ? Redaktion   ||? < älter  2020/1434? jünger > ? > > |  ?

Wohnungsmarktsituation Ende2019 in welchen Kreisen und kreisfreien
Städten Deutschlands







aus der Untersuchung des Pestel-Instituts ( Grafik vergrößern )

  ?

(23. 8. 2020) Alle Zahl der Menschen, die herauf eine Wohnung mit reduzierter Miete
angewiesen sind, sei enorm gestiegen – so der Tenor bei jener
Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG-BAU): Derzeit wissen in Deutschland?
insgesamt mehr denn 8, 5 Mio. Wohnungen herauf niedrigem, bezahlbarem Miet-Niveau
benötigt wer­den – deutlich mehr als der Wohnungsmarkt mit seinen weniger als 1, 2 Mio.
Sozialwohnungen hergibt. Dies geht aus einer aktuellen Pr?fung hervor, welche
das Pestel-Institut im Auftrag der Gewerkschaft vorgenommen zusammen. IG BAU-Chef
Robert Feiger fordert deshalb eine „So­zial­bau-Offensive“. Zugleich warnt er vor
„Lohndämpfern unter Corona-Vorwand“. Dies würde immer mehr Personen vom
regulären Wohnungsmarkt abkoppeln.

Insbesondere in Städten dar?ber hinaus Ballungsräumen sei der Bedarf fuer bezahlbaren
Wohnungen enorm hoch. „Die Zahlen vom Pestel-Institut spiegeln die
dramatische Entwicklung wider: In welchen vergangenen zehn Jahren hat alle Anzahl
der Menschen, die uff (berlinerisch) eine Wohnung mit niedriger, bezahlbarer Miete
unbedingt angewiesen sind, dringend zugenommen – um 1, 28 Millionen
Personen. Das ist ein Disagio von 10, 7 Prozent. Dar?ber hinaus das bei einer
außerordentlich positiven Beschäftigungsentwicklung, die es bis zu Beginn
der Corona-Pandemie gab. Dies passt nicht zusammen“, findet Herr Feiger.

„sozialer Sprengstoff“

Der Bundesvorsitzende dieser IG BAU sieht in welchen vom Pestel-Institut
ermittelten Zahlen „sozialen Sprengstoff“: Allein die Mieten mit den
kreisfreien Städten seien im vergangenen Jahrzehnt um knapp 46% gestiegen.
„Für Durchschnittsverdiener sind da bezahlbare Wohnungen in der Bestimmung
nur, wenn sie einen Altmietvertrag haben. Bei einem Mieterwechsel ist danach
in der Regel Schluss damit – und das trotz dieser bundesweiten Mietpreisbremse
und des Mietendeckels in Berlin. Die soziale Schere schneidet immer tiefer
in welchen Wohnungsmarkt“, so Herr Feiger. Hierbei sei die Not auf welchen
Wohnungsmärkten „nur ein Symptom für die enorme soziale Schieflage“, nur die
Deutschland geraten sei.

Herr Feiger hat dementsprechend zwei Forderungen an Staat ferner Wirtschaft:

  • Dieser Bund solle zusammen mit welchen Ländern und Kommunen in diesem
    Jahrzehnt einen wohnungsbaupolitischen Kurswechsel vollziehen und eine
    „Offensive Sozialbau“ starten.
  • Die Löhne müssten mit der Preisentwicklung beim Wohnen Schritt
    halten. Beschäftigte dürften via ihren Einkommen nicht abgekoppelt
    werden. Für sie sei es maximal zumutbar, 30% vom Nettoeinkommen fürs
    Wohnen auszugeben. Wer gerade nur Städten und Ballungsräumen gezwungen
    ist, diese Grenze zu überschreiten, f?r dem verschlingt die Miete welche
    Lebensqualität.

Chip IG BAU erteilt in diesem Zusammenhang einer Lohnzurückhaltung unter
Corona-Vorwand eine Absage: „Gerade in jener Corona-Krise sind stabile
Einkommen essenziell. “ Deswegen werde es f?r der bevorstehenden Schlichtung im
Bau-Tarifkonflikt mit der IG BAU ebenso keinen „Corona-Rabatt“ geben – zur
Erinnerung „ IG
BAU erklärt Scheitern der Bau-Tarifverhandlungen
“ (Beitrag
vom20. 8. 2020). Herr Feiger bekräftigt in diesem Zusammenhang seine Forderung
nach …

  • einem Lohn-Plus vonseiten 6, 8% – mindestens aber 230 Euro pro Monat,
  • 100 Euro mehr im Monat für Azubis aller Ausbildungsjahrgänge wie auch
  • Entschädigungen für Wegezeiten.

„Der Entwurf mit seinen – trotz der Corona-Krise – guten Bilanzen muss hier
mit gutem Beispiel vorangehen. Denn au?er Bauarbeiter kein Wohnen – und
Bauarbeiter sollten in der Lage das, sich von den Wohnungen, welche sie bauen,
wenigstens einige ebenso leisten zu können“, so dieser IG BAU-Bundesvorsitzende.

„einmal Sozialwohnung – immer Sozialwohnung“

Beim sozialen Wohnungsbau spricht sich Herr Feiger für die Abkehr vom
Prinzip „Sozialwohnung uff (berlinerisch) Zeit“ aus – also gegen Fristen, die dazu führen,
dass Mietpreisbindungen und Belegungsrechte auslaufen. „Das Anliegen muss sein:
einmal Sozialwohnung – immer Sozialwohnung. Der Staat muss bezahlbares
Wohnen endlich als Teil der Daseinsvorsorge begreifen und vornehmen. Die
staatliche Förderung kann anschliessend neben dem Neubau von Sozialwohnungen auch in
Ankauf und Wiedererrichtung bestehender Wohnungen mit Sozialmieten investiert
werden“, so der IG BAU-Chef.

Dies sei das effektiver Weg, dem „jahrzehntelang politisch tolerierten
Abschmelzen des Bestandes fuer Sozialwohnungen wirkungsvoll entgegenzutreten“.
Bis 2030 müssten dabei rund 160. 000 Wohneinheiten mit Sozialbindung pro Jahr
zusätzlich geschaffen werden, um welchen Bestand wieder auf mindestens 2
Millionen zu erhöhen. Das dreht aus den Berechnungen des Pestel-Instituts
hervor.

Beim Aufbau eines neuen bundesweiten Kontingents fuer Sozialwohnungen sei
es notwendig, regionale Unterschiede zu berücksichtigen. „Durch alle
Einführung einer neuen Wohngemeinnützigkeit wären in erster Linie regionale
Wohnungsunternehmen, die sich zu ihrer sozialen Verantwortung bekennen,
gefordert, im Zusammenhang der Daseinsvorsorge gezielt dauerhaft welchen bezahlbaren
Wohnraum zu schaffen, dieser vor Ort benötigt wird“, derart Herr Feiger.

Zudem sei es notwendig, Kommunen verstärkt in die Lage zu versetzen,
besonders benachteiligte Haushalte mit Wohnraum zu versorgen. Dies sei einzig
durch mehr Sozialwohnungen im kommunalen Eigentum oder durch direkte
Belegungsrechte der Kommunen zu gewährleisten.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

WordPress Appliance - Powered by TurnKey Linux