Wirtschaftspartner für recycelbaren, nicht brennbaren Mineralkunststoffschaum zum Dämmen gesucht


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(31. 8. 2020) Für dies Jahr 2025 wird ein weltweiter Bedarf an Dämmstoffen von
insgesamt bis zu 579 Mio. m³ erwartet, davon allein in Abendland über 200 Mio. m³. ?
Forscher der Universitäten Stuttgart dar?ber hinaus Konstanz wollen hier mitmischen dar?ber hinaus
haben nun ein recycelbares, bei weitem nicht brennbares Dämmmaterial aus Mineralkunststoff
zum Patent angemeldet. Das Dämmmaterial eignet sich für Gebäude, Fahrzeuge dar?ber hinaus elektronische Geräte.

Lang verbreitet und vergleichsweise gut dämmend sind Kunst­stoffschäume –
wie etwa Dämmplatten aus Polystyrol. Allerdings sind zig Kunststoffschäume
brennbar. Zudem sind jene Kunststoffschäume auch ökologisch umstritten, angesichts der tatsache
sie auf der Basis vonseiten Erdöl hergestellt werden, biologisch bei weitem nicht abbaubar
sind und nur via großem Energieaufwand recycelt werden können.

  • Prof. Cosima Stubenrauch vom Institut für Physikalische Chemie dieser
    Universität Stuttgart ferner
  • Prof. Helmut Cölfen vom Institut für Physikalische Chemie der
    Universität Konstanz

… haben mit ihren Teams nun einen neuen Mineralkunststoffschaum
entwickelt, der als bioinspiriertes Hybridmaterial konzipiert ist und keinen
der genannten Nachteile der Kunststoffschäume aufweisen soll. Die
Forscher …

  • mischten dazu eine Natriumcarbonatlösung via einer
    Polyacrylsäure-Calciumchlorid-Lösung,
  • schäumten diese dann auf und
  • gelierten anschließend die Gemisch.

Dabei entsteht als Zwischenprodukt ein Hydrogel, das mit Wasser
gequollenes Polymernetzwerk, woraus zum Beispiel auch ein Wackelpudding
besteht. Das erzeugte Hydrogel ist plastisch beliebig verformbar. Durch
Härten des Hydrogels erhält man danach einen porösen Mineralkunststoffschaum,
der alle Form des Hydrogels beibehält.

Der Mineralkunststoffschaum ist fünf bis sechsmal härter denn
konventionelles Acrylglas, aber dennoch kinderleicht zu verarbeiten. Durch seinen
Mineralanteil von bis über 30 Massenprozent ist er im Gegensatz zu rein
organischen Polymeren wie zum Beispiel Polyethylen (PE) nicht brennbar. Die
Inhaltsstoffe Calcium, Calciumcarbonat ferner Polyacrylsäure sind außerdem
gesundheitlich unbedenklich und werden beispielsweise auch mit Augentropfen
und Augengelen eingesetzt. Dieser Mineralkunststoffschaum lässt sich in zahlreichen
herkömmlichen Säuren vollständig auflösen, welches ein einfaches und effizientes
Recycling ermöglicht.

Der Mineralkunststoff wurde zum Patent angemeldet (DE
102020002914). Über das Technologie-Lizenz-Büro jener Baden-Württembergischen
Hochschulen (TLB) suchen alle Forscher nun nach Wirtschaftspartnern, welche
Mineralkunststoffschäume in großem Maßstab produzieren können, um sie
kommerziell zu vertreiben.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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